Sie sind hier: Produkte Digitale elektronische Schließsysteme  
 PRODUKTE
Brandmeldeanlagen
Einbruchmeldeanlagen
Feststellanlagen
Fluchttürsysteme
Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA)
Schranken, Tore, Durchgangssperren
Videoanlagen
Zeiterfassung
Zutrittskontrolle
Managementsystem
Uhrenanlage
Finanzierung
Feuerwehrpläne
Digitale elektronische Schließsysteme
Sprechanlagen
Sprachalarmierung nach DIN 14675

DIGITALES ELEKTRONISCHES SCHLIEßSYSTEM

Digitale Schließsysteme SimonsVoss

Digitale Schließzylinder als Doppelknaufzylinder, Doppelknaufzylinder Antipanik, Halbzylinder  Doppelknaufzylinder außen freidrehend, Doppelknaufzylinder innen und außen freidrehend  Transponder, verschiedene Ausführungen 



 
Aufgabe  
Für einen Gebäudekomplex mit fünf Gebäuden ist ein elektronisches Schließsystem, dass den Richtlinien des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik entspricht, einzubauen. Die digitalen Schließzylinder müssen in mit Profilzylinder-Lochung ausgestatteten Einsteckschlössern eingebaut werden. Das Schließen muss ohne in das Schloss einzusteckenden Schlüssel mit Hilfe von berührungslosen Transpondern erfolgen. Der Betrieb muss auch für Außentüren bis zu einer Außentemperatur von minus 20° C sicher möglich sein. Das Schließsystem muss dezentral oder auch vernetzt betrieben werden können. Kabelzuführungen an das Schloss, den Türrahmen und den Beschlag sind nicht zugelassen. Mit Hilfe der Schließeinrichtung muss die Einbruchmeldeanlage betriebsbereit (scharf) und auch ausgeschaltet (unscharf) werden. Die notwendige Datenübertragung zwischen elektronischem Zylinder und Transponder muss hohe Sicherheitsanforderungen erfüllen. Die Zutrittsberechtigungen müssen flexibel und veränderbar sein. Das System muss über eine Zutrittskontrolle - wer, wann, welchen Zylinder geschlossen hat - verfügen. Um weitere dezentrale Objekte in die Schließung einbeziehen zu können, muss die Schließanlage erweiterbar sein.
 
Lösung  
Zum Einsatz kommt das digitale Schließ- und Organisationssystem der Firma Simons und Voss AG. Es werden ca. 40 Türen, davon ca. 35 Außentüren mit elektronischen, digitalen Schließzylindern ausgestattet. Die Einbruchmeldeanlage kann von jeder dafür vorgesehen Tür scharf bzw. unscharf geschaltet werden. Dazu sind die Türen mit sogenannten Deaktivierungseinheiten ausgestattet worden. Beim Scharfschalten werden alle Deaktivierungseinheiten auf ihren Zustand abgefragt. Wenn alle Türen geschlossen sind, wird das Signal quittiert und die Einbruchmeldeanlage „scharf“ geschaltet. Die elektronischen Zylinder werden deaktiviert. Das bedeutet, die Zylinder können durch den Knauf nicht betätigt werden. Damit sind Falschalarme durch unbeabsichtigtes Betreten des Sicherungsbereiches ausgeschlossen.
Die Anlage kann nur von berechtigten Personen aktiviert werden. Das ist nur möglich, wenn alle Türen des Sicherungsbereiches geschlossen sind. Zusätzliche Sicherheit bietet die Möglichkeit der Prüfung, ob alle Türen auch verriegelt sind. Ständig wechselnde, verschlüsselte Codes machen die Anlage abhörsicher. Im Notfall können die Türen über einen Spezial-Transponder geöffnet werden.

Bei ausgeschalteter Alarmanlage kann weiterhin eine Zugangskontrolle während der Betriebszeit gewährleistet werden. Dazu werden die Mitarbeiter mit Transpondern ausgestattet, die eine Schließberechtigung, aber keine Alarmanlagenberechtigung haben.

Bei der Montage mussten keine Eingriffe in die Türen erfolgen. Damit ist eine ansprechende Optik jederzeit gewährleistet. Damit kann das System jederzeit nach gerüstet werden.

Die Programmierung wurde von den PMS- Mitarbeitern mit Hilfe der verfügbaren Software ausgeführt. Grundlage ist der gemeinsam mit dem Betreiber aufgestellte Schließplan. Für jeden Transponder werden die Schließberechtigungen festgelegt und im Programm gespeichert. Für die eigentliche Programmierung der digitalen Komponenten der Schließanlage werden die Schließplandaten auf einen Palm Organizer übermittelt. Mit Hilfe des Organizer erfolgt die Datenübermittlung zu den Schließzylindern vor Ort.

Die Batterie in den Schließzylindern ist für bis zu 60 000 Betätigungen ausgelegt. Das bedeutet bei 40 Betätigungen pro Arbeitstag (ca. 250 Tage) eine Haltbarkeit von ca. 6 Jahren. Im Schließzylinder können bis zu 8000 verschiedene Transponder gespeichert sein.
Der Zylinder ist vom Verband der Sachversicherer (VdS) unter B Nr. 2344 zugelassen.

Der Transponder ist abhör- und fälschungssicher. Die Identifikation erfolgt durch Senden und Empfangen ständig wechselnder Crypto-Codes. Damit ist Missbrauch nahezu unmöglich. Die Lesereichweite beträgt ca. 30 cm, für Schrankensteuerungen bis zu 1,2 m.
Die Transponder können mit einer begrenzten Lebensdauer ausgestattet werden. Damit verliert der Transponder automatisch seine Gültigkeit. Aufgrund der eingesetzten Lithium-Batterie sind bis zu 1 Million Schaltungen möglich. Der Transponder kann in bis zu 3 unterschiedlichen unabhängigen Schließanlagen mit bis zu 48 000 Türen eingesetzt werden.

 
Fazit  
Die Anlage funktioniert bisher ohne Probleme. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase kommen die Mitarbeiter sehr gut zu recht. Mit diesem System verfügt der Nutzer über ein flexibles Schließsystem.
 



Referenzen für elektronische Schließsysteme

Technische Universität Dresden
Sparkasse Riesa-Großenhain
Universitätsklinikum Dresden



 

Zutrittskontrolle


 

Produkte


COMFORTZYLINDER IN WETTERFESTER AUSFÜHRUNG